© DiesbachMedien | Ausgabe: Weinheimer Nachrichten | Hemsbach / Laudenbach | 19.08.2019 | Seite 11

Unterwegs: Laudenbacher Arbeiterwohlfahrt erlebt herrliche Tage an der Ostsee / Besuche der „Kieler Woche“ und der Hansestadt Lübeck

LAUDENBACH. Die Mehrtagesreisen der örtlichen Arbeiterwohlfahrt sind aus dem umfangreichen Programm der rührigen Organisation nicht wegzudenken. 2012 vom damaligen neu gewählten Schriftführer Willi Querfurth ins Leben gerufen, sind die Reisen längst ein Erfolgsmodell, für das zwischenzeitlich Kassiererin Hanne Krobitzsch innerhalb des Ortsvereins verantwortlich zeichnet. In diesem Jahr steuerte die AWO die Ostseeküste an. Die Reiseteilnehmer bezogen in Grömitz Quartier und konnten in unmittelbarer Meeresnähe Strand und See genießen.

Der erste Tagesausflug führte die Mitreisenden in die Holsteinische Schweiz, wo man in Harmsdorf eine 330 Jahre alte Bauernkate besuchte. Dort werden noch heute deftige Schinken und Speckseiten geräuchert, die natürlich probiert und auch erworben werden konnten. Eutin und Malente waren weitere Stationen, bevor die Fahrt durch ein idyllisches Naturschutzgebiet in Richtung Plön und Plöner See weiterführte.

Am nächsten Tag wartete der Timmendorfer Strand, wo man entlang der Strandpromenade mit den exklusiven Cafés und Geschäften bummelte, bevor man Travemünde ansteuerte und hier am Hafen das rege Treiben, insbesondere das Ein- und Auslaufen der großen Fähren, beobachtete.

Letztes Tagesziel und auch einer der Höhepunkte war die „Königin der Hanse“, wie man die einstige freie Reichsstadt Lübeck gerne nennt, deren vom Wasser umgebene Altstadt unter Denkmalschutz steht und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist. Bei einem Bummel durch die Stadt lernte die Gruppe unter anderem das historische Rathaus, die Marienkirche und das Buddenbrookhaus kennen, machte aber auch Bekanntschaft mit der Lübecker Spezialität schlechthin, dem Marzipan, das man sich in unterschiedlichen Varianten munden ließ.

Am nächsten Tag war Freizeit angesagt, bei der alle ihren individuellen Wünschen nachgehen konnten. Ein Teil der Gruppe flanierte entlang der Strandpromende oder besuchte den Yachthafen, andere zogen ein Bad in der klaren und warmen Ostsee vor. Der nächste Tag führte entlang der Vogelfluglinie über die Fehmarnsundbrücke auf die Insel Fehmarn, wo die schmucken Bauerndörfer mit ihren reetgedeckten Bauernhäusern ebenso wie die „Inselhauptstadt“ Burg mit ihrer historischen Innenstadt zu gefallen wussten.

Am letzten Tag ging es dann in die Landeshauptstadt Kiel mit der berühmten „Kieler Woche“, wo die Gäste von der Bergstraße an Bord eines Schiffes gingen, mit dem man die zahlreichen kleinen und großen, historischen und modernen Schiffe, darunter zahlreiche Segelschiffe, bei der Ausfahrt auf das Meer begleitete und dieses besondere Erlebnis genoss.

Am nächsten Morgen hieß es dann wieder, die Koffer zu packen und mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise anzutreten, wobei der Dank für die schönen Tage insbesondere Reiseleiter Jan-Peter Meiss galt. hb

   
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